Metall- und Elektroindustrie in NRW: Das Herz der Industrie

Die M+E-Industrie bietet in Nordrhein-Westfalen rund 722.500 Menschen Beschäftigung. In mehr als 5.700 Betrieben, unter anderem aus den Branchen Maschinenbau, Metallbearbeitung, Elektroindustrie oder Fahrzeugbau, produzierten die Mitarbeiter im Jahr 2018 Waren, die für einen Gesamtumsatz von mehr als 183 Milliarden Euro sorgten.

Die nordrhein-westfälische M+E-Industrie steht für beinahe ein Viertel aller M+E-Betriebe in Deutschland und beschäftigt 18 Prozent aller in Deutschland tätigen Mitarbeiter der Branche. Die Diskrepanz lässt sich durch die besondere Struktur der Branche im Bundesland erklären. Diese ist in besonderem Maße mittelständisch geprägt. So kam ein durchschnittlicher M+E-Betrieb 2018 nur auf 126 Mitarbeiter. Von den mehr als 1.100 Mitgliedsunternehmen mit Tarifbindung haben rund 50 Prozent weniger als 100 Mitarbeiter. Bei den Mitgliedsbetrieben ohne Tarifbindung liegt dieser Anteil bei nahezu 75 Prozent.

Die M+E-Industrie: Eine heterogene Multibranche

Unter dem Sammelbegriff M+E-Industrie wird eine weite Palette an unterschiedlichen Teilbranchen zusammengefasst. So produzieren die Unternehmen vorwiegend Investitions- und Vorleistungsgüter, aber zu einem gewissen Anteil auch Konsumgüter. Das Feld der Unternehmungen reicht von der Metallerzeugung über die Herstellung von Metallerzeugnissen und den Maschinenbau bis hin zum Automobilbau und der Fertigung elektronischer Erzeugnisse.

Dieser weiten Fächerung der Branche ist es zu verdanken, dass nicht allgemein von der M+E-Konjunktur gesprochen werden kann. Während manche Industriezweige am Beginn der Wertschöpfungskette stehen, wie die Metallerzeugung, werden in anderen Teilbranchen Endprodukte, beispielsweise Kraftfahrzeuge, hergestellt. Diese Heterogenität bewirkt, dass die Teilbereiche der M+E-Industrie unterschiedlich von der konjunkturellen Entwicklung betroffen sind.

Internationale Branche M+E: Wachsende Verflechtung mit dem Ausland

Im vergangenen Jahr (2018) erwirtschafteten die nordrhein-westfälischen M+E-Betriebe einen Gesamtumsatz von mehr als 183 Milliarden Euro. Etwas mehr als die Hälfte des Umsatzes erzielten die hiesigen M+E- Betriebe im Ausland. Knapp 60 Prozent aller M+E-Exporte gehen in die EU (im Bund: ca. 54 Prozent). Europa

ist damit der zentrale Handelspartner für die hiesige M+E-Industrie. Außerhalb der EU sind die USA und China wichtige Abnehmerländer.

Weitere Informationen

Im Folgenden können Sie weitere Informationen zu den Teilbranchen, den Unternehmen und den Beschäftigten finden. Unter der Rubrik „M+E Konjunktur“ finden Sie aktuelle Daten und Statistiken rund um die M+E-Industrie in Nordrhein-Westfalen.

Beschäftigte

Zum Stichtag Ende September 2018 waren rund 722.500 Menschen in den nordrhein-westfälischen Betrieben der M+E-Industrie mit mehr als 20 Beschäftigten tätig.

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Branchen

Die nordrhein-westfälische M+E-Industrie steht für beinahe ein Viertel aller M+E-Betriebe in Deutschland und beschäftigt 18 Prozent aller in Deutschland tätigen Mitarbeiter der Branche.

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Unternehmen

Der amtlichen Statistik des Statistischen Landesamts zufolge gab es im vergangenen Jahr (2018) 5.746 Betriebe, die sich der M+E-Industrie zurechnen ließen.

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