Die Beschäftigung in der M+E-Industrie verteilt sich auf mehrere große Teilbranchen. Die größte Branche in Nordrhein-Westfalen ist der Maschinenbau: Im Jahr 2025 arbeiteten hier etwa 32 Prozent der Beschäftigten. Es folgen die Hersteller von Metallerzeugnissen mit etwa 27 Prozent der Beschäftigten. Weitere 21 Prozent waren in der Herstellung elektrischer Ausrüstungen tätig. In der Automobilindustrie, also in der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, arbeiteten rund 10 Prozent der Beschäftigten. Gießereien bilden mit etwa 8 Prozent einen weiteren wichtigen Teilbereich. Die kleinste Branche innerhalb der M+E-Industrie in Nordrhein-Westfalen ist der Sonstige Fahrzeugbau, der etwa 2 Prozent der Beschäftigten umfasst.


Bei der Anzahl der Betriebe ist die Herstellung von Metallerzeugnissen die größte Teilbranche der nordrhein-westfälischen M+E-Industrie. Etwa 42 Prozent der Betriebe sind diesem Bereich zuzuordnen. Dazu zählen unter anderem Betriebe des Stahl- und Leichtmetallbaus sowie Hersteller von Werkzeugen und Press-, Zieh- und Stanzteilen. Es folgt der Maschinenbau mit einem Anteil von etwa 30 Prozent. Diese Branche umfasst Hersteller von Maschinen und Anlagen für unterschiedliche industrielle Anwendungen. Der Sonstige Fahrzeugbau ist mit einem Anteil von etwa 1 Prozent die kleinste M+E-Branche in Nordrhein-Westfalen. Zu diesem Bereich zählen unter anderem der Schiff- und Bootsbau, der Schienenfahrzeugbau sowie Teile der Luft- und Raumfahrtindustrie. Ein Vergleich mit der Beschäftigtenstruktur zeigt, dass die Herstellung von Metallerzeugnissen einen deutlich höheren Anteil an den Betrieben (42%) als an den Beschäftigten (27%) aufweist. Diese Branche ist von kleineren und mittleren Betrieben geprägt.

 


Der Maschinenbau erzielt mit etwa 30 Prozent den größten Anteil des Gesamtumsatzes und spielt eine zentrale Rolle in der M+E-Industrie in Nordrhein-Westfalen. Vergleicht man die Umsatzanteile der Automobilindustrie mit 19 Prozent mit Beschäftigten- (10%) und Betriebsstruktur (4%), wird deutlich, dass diese Branche einen hohen Umsatz pro Beschäftigten erzielt, was auf eine kapitalintensive Struktur hinweist. Die Metallerzeugnisse sind zwar mit 42 Prozent zahlenmäßig stärker bei den Betrieben vertreten, aber der Umsatzanteil liegt mit etwa 19 Prozent deutlich darunter – ein Hinweis auf eine kleinteiligere und arbeitsintensivere Struktur.