Staatlich getriebene Nachfrage stützt bislang zwar Teilbereiche, aber die M+E-Industrie in Nordrhein-Westfalen bleibt insgesamt unter Druck. Im Januar 2026 sank die M+E-Produktion in NRW um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Damit liegt das aktuelle Produktionsniveau etwa 28 Prozent unter dem Vorkrisenniveau von 2018 (Thema I). Die M+E-Auftragseingänge sanken im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,0 Prozent (Inland: -10,1 Prozent, Ausland: -4,5 Prozent). Die Reichweite der Auftragsbestände im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe lag im Januar 2026 bei 6,2 Monaten (Thema II). Der Monatsumsatz der M+E-Industrie in NRW lag im Januar 2026 bei 12,5 Milliarden Euro. (Thema III). Die Beschäftigtenzahl in den nordrhein-westfälischen M+E-Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten lag bei etwa 650.730 Personen. Derzeit verliert die M+E-Industrie in NRW Monat für Monat etwa 2.200 Arbeitsplätze (Thema IV).
Metall im Trend (NRW), Ausgabe März 2026
Im Januar 2026 sank die M+E-Produktion in NRW um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.
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M+E-Konjunktur
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