Metall im Trend (NRW), Ausgabe Juni 2026

Im April 2026 sank die M+E-Produktion in NRW um 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat

| M+E-Konjunktur

Die M+E-Industrie in Nordrhein-Westfalen bleibt weiterhin unter Druck, auch wenn die Produktion im staatsnah geprägten Sonstigen Fahrzeugbau derzeit noch durch bestehende Aufträge gestützt wird. Im April 2026 sank die M+E-Produktion in NRW um 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Damit liegt das aktuelle Produktionsniveau etwa 28 Prozent unter dem Vorkrisenniveau von 2018 (Thema I). Die M+E-Auftragseingänge sanken im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,6 Prozent (Inland: -3,8 Prozent, Ausland: +0,4 Prozent). Die Reichweite der Auftragsbestände im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe lag im April 2026 bei 6,4 Monaten (Thema II). Der Monatsumsatz der M+E-Industrie in NRW lag im April 2026 bei 14,2 Milliarden Euro (Thema III). Die Beschäftigtenzahl in den nordrhein-westfälischen M+E-Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten lag bei etwa 647.201 Personen (Thema IV).

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