NRW-Metallarbeitgeber weisen IG-Metall-Forderung von acht Prozent mehr Geld als „völlig unrealistisch“ zurück

Präsident Kirchhoff: „Ausgesprochen schwierige Ausgangslage vor Tarifrunde 2022 in höchst unsicheren Zeiten“

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Als „völlig unrealistisch und absolut unverträglich für den M+E-Standort Nordrhein-Westfalen“ haben die NRW-Metallarbeitgeber die Forderung der IG Metall nach Einkommensverbesserungen von acht Prozent scharf zurückgewiesen. Alle M+E-Branchen lägen immer noch zum Teil deutlich unter dem Vorkrisenniveau, hätten mit heftigen exogenen Preisschocks zu kämpfen und stünden zudem transformationsbedingt unter massivem strukturellem Veränderungsdruck. Eine auch nur annähernde Umsetzung dieser Forderung würde viele Betriebe völlig überfordern und zahlreiche Arbeitsplätze im bedeutendstem Industriezweig des Landes aufs Spiel setzen, erklärte der Präsident des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen (METALL NRW), Arndt G. Kirchhoff, am Donnerstag in Düsseldorf. Überdies dürfe die ohnehin schon hohe Inflation nicht noch durch falsche tarifpolitische Weichenstellungen zusätzlich angeheizt werden. „Ich kann die IG Metall vor den Folgen einer überzogenen Tarifpolitik auch für die Beschäftigung nur warnen“, so Kirchhoff.

Nach Worten des NRW-Metallarbeitgeberpräsidenten verkennt die Gewerkschaft die hochgradig angespannte Lage in den M+E-Branchen. Mit ihrem wiederholten Verweis auf eine zum Teil gute Auftragslage ignoriere die IG Metall, dass die anhaltenden kräftigen Störungen der internationalen Lieferketten für eine extrem belastende und volatile Lage in der Industrieproduktion sorgten. „Unseren Unternehmen nutzen die vielen Bestellungen gar nichts, wenn Rohstoffe, Materialien und Vorprodukte verspätet, in viel geringerem Umfang, dazu zu exorbitant gestiegenen Preisen oder schlimmstenfalls erst gar nicht auf dem Hof ankommen“, betonte Kirchhoff. Die gegenwärtigen Streiks im Hamburger Hafen verschärften die Lage mittelfristig noch zusätzlich. Hinzu kämen ex-treme Preisaufschläge für Energie. Das alles führe zu erheblichen Einbußen bei Umsätzen und Gewinnen oder treibe zunehmend viele Betriebe in die Verlustzone. Schon jetzt reagierten darauf Unternehmen mit Investitionskürzungen und –verschiebungen oder leiteten personalpolitische Maßnahmen wie Kurzarbeit oder gar Beschäftigungsabbau ein. Die höchst unsicheren Zeiten machten die Ausgangslage vor der Tarifrunde 2022 ausgesprochen schwierig. „Darum ist es so wichtig, dass jetzt nicht auch noch die Tarifpolitik den Unternehmen untragbare Belastungen aufbürdet“, so Kirchhoff.

Als „völlig unrealistisch und absolut unverträglich für den M+E-Standort Nordrhein-Westfalen“ haben die NRW-Metallarbeitgeber die Forderung der IG Metall nach Einkommensverbesserungen von acht Prozent scharf zurückgewiesen. Alle M+E-Branchen lägen immer noch zum Teil deutlich unter dem Vorkrisenniveau, hätten mit heftigen exogenen Preisschocks zu kämpfen und stünden zudem transformationsbedingt unter massivem strukturellem Veränderungsdruck. Eine auch nur annähernde Umsetzung dieser Forderung würde viele Betriebe völlig überfordern und zahlreiche Arbeitsplätze im bedeutendstem Industriezweig des Landes aufs Spiel setzen, erklärte der Präsident des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen (METALL NRW), Arndt G. Kirchhoff, am Donnerstag in Düsseldorf. Überdies dürfe die ohnehin schon hohe Inflation nicht noch durch falsche tarifpolitische Weichenstellungen zusätzlich angeheizt werden. „Ich kann die IG Metall vor den Folgen einer überzogenen Tarifpolitik auch für die Beschäftigung nur warnen“, so Kirchhoff.

Nach Worten des NRW-Metallarbeitgeberpräsidenten verkennt die Gewerkschaft die hochgradig angespannte Lage in den M+E-Branchen. Mit ihrem wiederholten Verweis auf eine zum Teil gute Auftragslage ignoriere die IG Metall, dass die anhaltenden kräftigen Störungen der internationalen Lieferketten für eine extrem belastende und volatile Lage in der Industrieproduktion sorgten. „Unseren Unternehmen nutzen die vielen Bestellungen gar nichts, wenn Rohstoffe, Materialien und Vorprodukte verspätet, in viel geringerem Umfang, dazu zu exorbitant gestiegenen Preisen oder schlimmstenfalls erst gar nicht auf dem Hof ankommen“, betonte Kirchhoff. Die gegenwärtigen Streiks im Hamburger Hafen verschärften die Lage mittelfristig noch zusätzlich. Hinzu kämen ex-treme Preisaufschläge für Energie. Das alles führe zu erheblichen Einbußen bei Umsätzen und Gewinnen oder treibe zunehmend viele Betriebe in die Verlustzone. Schon jetzt reagierten darauf Unternehmen mit Investitionskürzungen und –verschiebungen oder leiteten personalpolitische Maßnahmen wie Kurzarbeit oder gar Beschäftigungsabbau ein. Die höchst unsicheren Zeiten machten die Ausgangslage vor der Tarifrunde 2022 ausgesprochen schwierig. „Darum ist es so wichtig, dass jetzt nicht auch noch die Tarifpolitik den Unternehmen untragbare Belastungen aufbürdet“, so Kirchhoff.

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