Die Stimmung in der deutschen Metall- und Elektro-Industrie (M+E-Industrie) blieb im September 2026 nahezu unverändert. Der ifo-Geschäftsklimaindex stieg von 91,4 auf 91,5 Punkte. Die laufenden Geschäfte wurden etwas schlechter, die Erwartungen etwas besser beurteilt (Thema I).
Die Exporterwartungen blieben mit +8,4 Punkten positiv, gingen aber zurück. Die Beschäftigungspläne verschlechterten sich auf -11,1 Punkte. Weiterhin planen mehr M+E-Betriebe einen Personalabbau als einen Personalaufbau (Thema II).
Ein Blick auf die vier ausgewiesenen M+E-Branchen zeigt, was hinter dem nahezu unveränderten Geschäftsklima der M+E-Industrie steht: Die Elektroindustrie blieb mit +17,7 Punkten im positiven Bereich. Metallindustrie und Maschinenbau wechselten dorthin, obwohl die Geschäftslage negativ blieb. Im Fahrzeugbau sank der Saldo auf -30,3 Punkte. Trotz der sehr guten Lagebeurteilung im gesondert ausgewiesenen Sonstigen Fahrzeugbau deutet dies auf anhaltende Probleme in der Branche „Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen“ hin (Thema III).