Die M+E-Industrie in Nordrhein-Westfalen bleibt unter Druck. Im Juni 2026 sank die M+E-Produktion in NRW um 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Damit lag das Produktionsniveau im zweiten Quartal 2026 etwa 27 Prozent unter dem Niveau des zweiten Quartals 2018. Von Januar bis Juni verzeichneten nahezu alle ausgewiesenen M+E-Branchen Produktionsrückgänge. Eine Ausnahme war die staatsnahe Branche „Sonstiger Fahrzeugbau“, die stark von öffentlichen Aufträgen und staatsnaher Nachfrage geprägt ist. Den stärksten Rückgang meldete die Branche „Metallerzeugung und -bearbeitung“ (Thema I). Im Juni 2026 sanken die M+E-Auftragseingänge um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat (Inland: +17,9 Prozent, Ausland: -10,9 Prozent). Die Reichweite der Auftragsbestände im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe lag im Juni 2026 bei 6,4 Monaten (Thema II). Der Monatsumsatz der M+E-Industrie in NRW lag im Juni 2026 bei 15,5 Milliarden Euro. Von Januar bis Juni 2026 lag der durchschnittliche Monatsumsatz bei 14,1 Milliarden Euro (Thema III). Der Beschäftigungsabbau setzt sich fort. Die Beschäftigtenzahl in den nordrhein-westfälischen M+E-Betrieben mit 20 und mehr Beschäftigten lag im Juni 2026 bei 642.859 Personen. Gegenüber dem Vorjahresmonat waren dies rechnerisch 20.184 Personen weniger. Monat für Monat gehen mehr als 1.500 Arbeitsplätze in der nordrhein-westfälischen M+E-Industrie verloren (Thema IV).
Metall im Trend (NRW), Ausgabe August 2026
Die M+E-Industrie in Nordrhein-Westfalen bleibt unter Druck
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M+E-Konjunktur
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